Transparenz
Einige unserer Zertifikate und Siegelpartner

Fairtrade
Die Fairtrade Labelling Organisation, Fairtrade International, ist der Dachverband der nationalen Fairtrade-Organisationen. Der Verband wurde 1997 in Bonn gegründet, mit dem Ziel, die vielen verschiedenen Labels und Standards des Fairen Handels zu vereinen. Das Fairtrade System besteht aus zwei Zweigen:
- Fairtrade International e.V. entwickelt die Bedingungen und Prinzipien, die erfüllt werden müssen, um eine Fairtrade-Zertifizierung zu erhalten.
- FLOCERT kontrolliert die Einhaltung dieser Prinzipien. Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass auch wirklich „fair“ drin ist, wo „fair“ draufsteht.
Das internationale Fairtrade-System besteht heute aus drei Produzentennetzwerken, 25 nationalen Fairtrade-Organisationen, Fairtrade International e.V. und FLOCERT. Die Fairtrade-Organisationen vergeben im jeweiligen Land die Fairtrade-Siegel. In Deutschland ist das zum Beispiel Fairtrade Deutschland e.V., in der Schweiz die Max Havelaar Stiftung und in Österreich Fairtrade Österreich. Die Produzentennetzwerke repräsentieren die vielen verschiedenen Produzentengruppen in Lateinamerika, Afrika und Asien (CLAC: Coordinadora Latinoamericana y del Caribe de Comercio Justo, AFN: African Fairtrade Network und NAP: Network of Asian Producers). Zertifiziert werden fair erzeugte Produkte oder Produkte mit fair erzeugten Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Kaffee, Bananen, Baumwolle, Kosmetik sowie Schmuck, aber auch Holz und Gold. Gütezeichen des Fairen Handels. Zertifiziert werden fair erzeugte Produkte oder Produkte mit fair erzeugten Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Kaffee, Bananen, Baumwolle, Kosmetik, Schmuck, aber auch Gold.
Mehr Informationen zu Fairtrade hier

The Vegan Society
Das Siegel des internationalen Vereins der „The Vegan Society“ mit Sitz in Birmingham, England findet man global nicht nur auf Kosmetikprodukten, sondern auch auf Lebensmitteln, Kleidung, Reinigungsprodukten und anderen Produkten. Das Siegel der Vegan Society bestätigt für die damit ausgezeichneten Produkte, dass keine tierischen Substanzen enthalten sind. Ein Teil der FAIR SQUARED Produkte ist von The Vegan Society zertifiziert. Welche Produkte zertifiziert sind, sehen Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung. Hier ein Auszug der Standards:
- Tierische Inhaltsstoffe: Der Hersteller und/oder Produzent des zertifizierten Produktes darf keine Tierprodukte oder tierischen Nebenprodukte in seinem Produkt oder bei der Herstellung des Produktes verwenden.
- Tierversuche: Die Entwicklung und/oder die Herstellung des Produktes darf keine Tierversuche miteinbeziehen oder miteinbezogen haben. Weder im eigenen Namen des Unternehmens noch in dem von anderen Parteien, die das Unternehmen kontrollieren.
- Genetisch veränderte Organismen: Die Entwicklung und/oder die Herstellung von genetisch veränderten Organismen darf keine Gene von Tieren oder von Tieren stammende Substanzen miteinbeziehen oder miteinbezogen haben. Produkte, deren Gene verändert wurden, müssen als diese gekennzeichnet werden.
Mehr Informationen zur Vegan Society hier

Fair Rubber e. V.
Nicht alle Rohstoffe, die FAIR SQUARED verarbeitet, werden von der Fairtrade International (FLO) erfasst. Dafür gibt es einfach zu viele natürliche Rohstoffe. Einer dieser Rohstoffe ist Naturkautschuk (flüssig: Latex), besser bekannt als Gummi. Er wird gewonnen aus dem Saft des tropischen Baumes „Hevea Brasiliensis“. Der Verein Fair Rubber e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, „einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Primärerzeuger von Gummi zu leisten, indem er die Prinzipien des Fairen Handels auf den Handel mit Gummiprodukten anwendet.“ So steht es in der Satzung. Aber was heißt das?
Fairer Handel ist gut für die Produzent*innen
Fair Rubber ist gut für die Menschen. Gerade die Primärproduzenten von natürlichem Kautschuk, also die Gummizapfer, die Plantagenarbeiter und die Kleinbauern, sollen die Möglichkeit haben, am Fairen Handel teilzunehmen. Doch die niedrigen Preise machen es ihnen unmöglich, sich und ihren Familien mit ihrer Arbeit ein auskömmliches Leben zu ermöglichen.
Fair-Rubber-Prämie zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort
Hier setzt der Fair Rubber an: Durch das Zahlen einer Fair-Rubber-Prämie von 0,50 € pro kg Kautschuk Trockenmasse (Dry Rubber Content, DRC) wird so weit wie möglich sichergestellt, dass auch bei niedrigen Weltmarktpreisen ihre Produktionskosten gedeckt sind. Darüber hinaus bleibt dank der Fair-Rubber-Prämie ein kleiner Spielraum für Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen. Über die Verwendung dieser Prämie wird wie bei FLO entschieden: Über den Vorstand der Kleinbauernvereinigung, oder bei Plantagen von einem Gremium, das aus ausgewählten Belegschaftsvertretern und Delegierten des Managements besteht.
Die FAIR SQUARED Produkte, die vom Fair Rubber e. V. zertifiziert wurden, sind unter anderem Kondome und Period Cups.
Mehr Informationen zu Fair Rubber hier

FSC® (Forest Stewardship Council®)
Der FSC® (Forest Stewardship Council®) setzt sich für die Förderung einer umweltfreundlichen, sozialförderlichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtschaftung von Wäldern ein, sodass diese im Sinne der sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen genutzt werden und langfristig erhalten bleiben. Das FSC®-System stellt Anforderungen an die Herkunft des eingesetzten Holzproduktes entlang der Lieferkette (FSC® C137581)
Zertifizierte Materialien entlang der Wertschöpfungskette
Für die Herstellung von FSC®-zertifizierten Produkten können die folgenden Materialien eingesetzt werden: FSC®-zertifizierte Mengen, kontrollierte Holzherkünfte oder Recyclingmaterial. Je nach FSC®-Labeltyp ist erkenntlich, ob das Produkt nur aus FSC-zertifizierter Waldwirtschaft stammt (FSC® 100 %), ausschließlich Recyclingmaterial (FSC® recycled) eingesetzt wurde oder eine Mischung aus zertifizierten und kontrollierten Materialien (FSC® Mix) verwendet wurde. Mehr Informationen hier

ICADA – zertifizierte Naturkosmetik
Der Kosmetikverband ist die Vertretung der klein- und mittelständischen Kosmetikunternehmen in den EU- und nationalen Gesetzgebungsverfahren. Mit einem eigenen Sitz in den EU-Gremien kann ICADA bei Gesetzesvorhaben und Planungen der Verordnungen für seine Mitgliedsunternehmen intervenieren und bevorzugt informieren.
Bio- und Naturkosmetik umfasst kosmetische Mittel, die ausschließlich aus Naturstoffen oder Naturstoff-Derivaten bzw. den erlaubten Stoffen zur Konservierung bestehen. Bio- und Naturkosmetik verzichtet bewusst auf nicht mit dem Naturgedanken vereinbare Rohstoffgruppen:
- organisch-synthetische Farbstoffe
- synthetische Duftstoffe
- ethoxylierte Rohstoffe
- Verunreinigungs-Kontaminationen in erheblich höherer als in der Natur vorkommender Relation zum Naturstoff
- Silikone
- synthetische Halogen-organische Verbindungen, synthetische Halogen-organische Synthesebausteine, synthetische Halogen-organische Zwischenstufen und resultierende Verbindungen wie quaternäre Verbindungen oder Carboxyl-Verbindungen
- Erzeugnisse der Petrochemie wie Paraffinöle und -wachse
- pflanzliche oder tierische Materialien unter Artenschutz (analog dem Nagoya-Protokoll)
- radioaktive Bestrahlung: die Behandlung von pflanzlichen und tierischen Rohstoffen sowie die des Endproduktes mit ionisierender Strahlung ist nicht zulässig.
Nur kosmetische Produkte, die mindestens diesen Ansprüchen genügen, dürfen als Bio- und Naturkosmetik gekennzeichnet werden. Fair Squared nutzt für kosmetische Produkte das ICADA Natural Logo, um den Verbraucher*innen anzuzeigen, dass das entsprechende Produkt zertifizierte Naturkosmetik ist. Mehr Informationen findet man hier